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Der Engländer Tommy Robinson beschimpfte in einem Livestream aus einem Gericht Muslime. Obwohl er wusste, was ihm droht.

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Tommy Robinson. 35. Engländer. Islamfeind. Ist er ein Verfechter der Meinungsfreiheit, ein Kämpfer für die Grundrechte, wie seine Fans das sehen? Oder ist er ein rechtsextremer Hetzer, ein neuer dunkler Stern, wie es die Gegner sagen? Sein Fall beschäftigt England seit Wochen, weil er illegal vor und in einem Gerichtsgebäude filmte und dabei live auf Facebook übertrug. «Gibt es genug Platz in unseren Gefängnissen für alle Muslime, die überall im Land vergewaltigen?», fragte Robinson seine Zuschauer und antwortete sogleich: «Nein, gibt es nicht.»

jeans jeans Top Top PALM PALM salsa salsa BAY BAY Der Engländer kommentierte seinen Livestream über eine Stunde lang und Hunderttausende schauten ihm zu. Robinson berichtete über einen Fall, der gerade vor Gericht verhandelt wurde. Es ging dabei um einen Pädophilenring, um eine südasiatische Gemeinschaft und Kindesmissbrauch. Der Engländer filmte Leute, die ins Gericht gingen, stellte diese als die Täter dar und nannte sie «muslimische Kindervergewaltiger». Während der Urteilsfindung filmte er auch im Gerichtsgebäude. Alles live auf Facebook übertragen.

Weil solche Videoaufnahmen und Livestreams vor dem Gericht und in Zusammenhang mit laufenden Verhandlungen in Grossbritannien verboten sind, wurde Robinson mitten in seiner Liveübertragung festgenommen und kurze Zeit später verurteilt. Seither laufen seine Unterstützer gegen die Inhaftierung Sturm.

Der 35-Jährige kann dabei in erster Linie auf eine Gruppierung zählen, die er 2009 selber mitgegründet hatte: die English Defence League (EDL). Robinson bezeichnet diese selber als islamfeindliche Gruppierung. Offiziell sollen die Ausbreitung von Islamismus, Scharia und Extremismus verhindert werden. Die EDL wird in Grossbritannien am rechten Rand des politischen Spektrums eingeordnet.

Er wusste genau, was ihm droht

Tommy Robinson verliess die EDL 2013, offiziell weil ihm die Gruppierung zu rechtsextremistisch wurde. Er kämpfte aber weiter gegen den Islam und hat dabei auch einige Strafen gesammelt. Der Engländer reiste 2013 mit dem Pass eines Freundes illegal in die USA ein und sass dafür vier Monate in einem britischen Gefängnis. Im Mai 2017 erhielt er eine dreimonatige Haftstrafe auf Bewährung, weil er vor einem Gerichtsgebäude filmte, auch damals ging es um Kindesmissbrauch.

Robinson wusste also ein Jahr später ganz genau, dass seine Aktion verboten war. Schon als er zu Beginn der Verhandlung noch offline filmte – unter anderem auch Kinder. Dann machte er alles noch schlimmer, indem er den Livestream auf Facebook startete. Robinson musste auch wissen, dass ihm die Verhaftung droht, ja er konnte gar damit rechnen, dass er zwingend mindestens für drei Monate ins Gefängnis wandern würde, da die Bewährungsphase der Strafe aus dem Vorjahr noch lief. Britische Medien wie der «Guardian» vermuten, dass er die Verhaftung bewusst suchte, um als Märtyrer ins Gefängnis zu gehen.

Zugute kam ihm danach auch ein Fehler des Gerichts. Robinson wurde im Schnellverfahren zu 13 Monaten Haft verurteilt. Nur fünf Stunden dauerte es von der Verhaftung bis zur Verurteilung, schreibt der «Guardian». Der 35-Jährige bekannte sich dabei schuldig und löschte das Video umgehend von seinem Facebook-Account. Einen Aufschub oder eine Vertagung gab es aber nicht, Robinson wanderte direkt in den Knast.

Die Richterin begründete das Urteil gemäss n-TV mit folgenden Worten: «Es geht hier weder um freie Meinungsäusserung, Pressefreiheit, legitime Berichterstattung oder politische Korrektheit. Es geht darum, dass ein Gerichtsprozess fair und gerecht verhandelt werden kann und darum, dass die Angeklagten als unschuldig gelten, bis das Gegenteil bewiesen werden kann. Es geht darum, die Integrität der Jury zu wahren, ohne dass ihre Mitglieder von unverantwortlicher und vorverurteilender Berichterstattung beeinflusst werden.»

Trump jr. und Bannon helfen ihm

Im Gefängnis wurde Robinson von seinen Fans zum Kämpfer für die Meinungsfreiheit gemacht. Er habe Kinderschänder an den Pranger gestellt und sei deshalb vor dem Scharfrichter gelandet, so die Meinung in rechten Foren. Zuerst in England, wo es bald erste Proteste in London gab. Dann verbreitete sich die Mär vom Märtyrer der freien Rede weltweit. Unterstützung erhält Robinson mittlerweile von Australien bis in die USA. Hunderttausende unterschrieben eine Onlinepetition für seine Freilassung, Tausende gingen auf die Strasse, in London, aber beispielsweise auch in der Pegida-Stadt Dresden.

Auch der niederländische Islamkritiker Geert Wilders, US-Präsidentensohn Donald Trump jr. und Breitbart-Gründer Steve Bannon sprechen sich für Robinson aus. Das Establishment wolle den Engländer zum Schweigen bringen, sagt Bannon, der ohnehin auf einer Mission ist, um die Rechten in Europa zu stärken. Auch schwarz Plateausandaletten Plateausandaletten schwarz Plateausandaletten Plateausandaletten schwarz Plateausandaletten schwarz schwarz Plateausandaletten Plateausandaletten schwarz schwarz wRYxtx werden aufgewärmt, gerade in den USA, wo ein grosser Teil der Unterstützungsgelder für Robinson herkommt. Wegen der schnellen Verurteilung ist die Rede von Polizeistaat und Willkür.

Richter hat zu schnell geurteilt

Gemäss dem englischen Gesetz wäre Robinson auch im Gefängnis gelandet, wenn er während eines anderen Falls vor dem Gericht gefilmt hätte und auch wenn er dabei nicht gegen Muslime gehetzt hätte. Es gehe also nicht darum, über was er gesprochen habe, das gehe aber völlig unter, analysiert der britische Politwissenschaftler Rob Ford im Magazin The Atlantic.

So strafbar sein Vergehen aber auch war, so überstürzt war auch das Urteil des Richters, hat nun auch das Berufungsgericht entschieden. Der Angeklagte hatte keine Zeit, um sich auf seine Verteidigung vorzubereiten. Robinson kam deshalb am 1. August wieder frei, die Verhandlung seines Falls wird nun neu angesetzt. Das freut nicht nur seine Anhänger, sondern auch Menschenrechtler, welche Robinsons Expressinhaftierung ebenfalls kritisierten.

Win-Win für Robinson

Ein neuer Richter wird nun darüber entscheiden, ob Robinson zurück ins Gefängnis muss. Der 35-Jährige darf sich währenddessen sowieso bereits als Sieger fühlen. Er ist bei Rechtspopulisten zur Symbolfigur geworden – als Kämpfer für die Meinungsfreiheit. Wandert er zurück in Haft, wie das sehr wahrscheinlich ist, werden seine Fans wieder protestieren, wird sein Märtyrerstatus wachsen. Bliebe er in Freiheit, hätte er einen Sieg gegen das System errungen, so die Erzählweise seiner Anhänger.

Für die Gegner wäre ein Freispruch des Hetzers und illegalen Filmers nicht mit dem geltenden Gesetz vereinbar. Sie sehen aber auch seine Rolle ganz anders. Robinson sei ein Islamhasser, ein Rassist, ein Krimineller. Vor allem sei er ein Blender. Seine Videos trügen nicht dazu bei, Kindesmissbrauch zu verhindern. Er berichte über Fälle, welche der Rechtsstaat bereits aufgedeckt habe und nutze diese nur, um gegen den Islam zu hetzen.

Es gehe ihm auch nicht um Kinder oder sexuellen Missbrauch im Allgemeinen, sondern nur um Hass gegen Muslime, so berichtet die britische Zeitung «The Independent». Robinson sage nämlich kein Wort gegen Sexualstraftäter in seinen Kreisen, etwa zu einem Mann der EDL, der dieses Jahr zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Robinson sei ein Statist, der von finanzkräftigen Hetzern aus den USA instrumentalisiert werde und nicht etwa der «Mann des Volkes», wie er sich selber darstelle. Ein dunkler Stern gehe mit Robinson auf, urteilt der «Guardian». (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 04.08.2018, 15:21 Uhr

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